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Vergleicht man die Druckerpreise und die Preise des Verbrauchsmaterials dazu,
wird eines unübersehbar: Wie einst Rockefeller die Öllampen mehr oder weniger
verschenkte, um am Öl zu verdienen, verdienen die Druckerhersteller
am Verbrauchsmaterial.
Gegen den Nachbau der Druckerpatronen sichern
sich die Druckerhersteller mit Patenten ab. Folglich bleiben nur zwei Möglichkeiten:
- Die Druckköpfe selber mit neuer Tinte zu versorgen, oder
- von Großverbrauchern die leeren Druckköpfe
einzusammeln und kommerziell wieder zu füllen.
Vor 10 Jahren füllte ich die Druckköpfe meines HP DeskJet plus
mit einer Spritze aus der Apotheke und ganz normaler Füllhaltertine nach.
Die Zeiten sind eindeutig vorbei: Schon die "Großraumpatronen"
gaben innerhalb einer halben Seite den Geist auf. Bei HP-Druckern ist das
ausgesprochen unproblematisch, weil das gesamte Tintensystem zum
Verbrauchsmaterial gehört. Bei Epson-Druckern
sollte man sich entsprechende
Experimente sparen, denn dort macht ein Defekt des Druckkopfes
den ganzen Drucker zum Sondermüll.
Bei vielen einfacheren Druckern (HP Deskjet 500er/600er Serie)
bietet jeder einschlägige Laden wiederbefüllte Druckköpfe
oder Nachfüllsätze an. Bei vielen anderen Druckern gibt es wohl auch
nachgefüllte Druckköpfe, nur bietet die längst nicht jeder an.
Die folgenden Hinweise sollten beim Sparen helfen.
Noch ein Literaturhinweis zum Thema: c't 7/2001, S. 116ff.
- Refill-FAQ
- Splash (Hersteller)
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