Eine kleine Handreichung zur Medienpädagogik
So gerne ich die Financial Times Deutschland lese: Häufig genug zeigen Artikel überaus deutlich, dass
in der Redaktion der technische Sachverstand fehlt. Da werden wohl Pressemitteilungen unreflektiert
abgeschrieben, anderes Material ungeprüft übernommen, oder ohne Sachverstand eine vorgegebene Zeilenzahl
zusammengestoppelt. Entsprechend kommen da Halbwahrheiten oder schlicht Falsches und Unverständliches ins Blatt.
Wie viel Schwachsinn findet sich wohl in weniger prominenten Blättern, wenn es schon hier so schlimm ist?
Es wäre ausgesprochen einfach und billig, diese Missstände zu verhindern: Es gibt selbständige
Wissenschaftsjournalisten, die so einen Artikel für z.B. 50 EUR redigieren und dafür auch kaum länger
brauchen dürften als ich für meine Kritiken hier. Die folgenden Beiträge schrieb ich vorzugsweise mal schnell
in Arbeitspausen, unterstützt von kurzen Internet-Recherchen. Seit 2008 hat sich das Niveau dieser Artikel
auch gebessert. Aber wenn ich schon mit meinem Allgemeinwissen spontan erkenne, dass das so nicht sein kann...
Die Motivation hinter dieser Seite sind zumindest zwei Gedanken:
- Vielleicht werden den Verantwortlichen meine Kommentare irgendwann so peinlich, dass sie etwas unternehmen.
- Lehrer können diese Hinweise gerne für ihren Unterricht in Medienpädagogik auswerten. Für Rückmeldungen
wäre ich dankbar.
Verständlich werden die folgenden Seiten nur im Zusammenhang mit dem jeweils am Anfang verlinkten
Artikel. Die Links öffen die entsprechende Seite der FTD-Website in einem eigenen Fenster. Schließlich will
ich urheberrechtlich sauber bleiben. Und urheberrechtlich geschützt sind diese Texte - schließlich sind sie
kreative geistige Schöpfungen der Autoren, die mit dem Stand der Technik nur begrenzt etwas zu tun haben...
Hinweis: Einige der folgenden Artikel sind über die FTD-Website nicht mehr oder nur noch gegen Bezahlung
zugänglich. Sorry, aber ich darf sie hier nicht anbieten.
Financial Times Deutschland: Die verunglückten Technik-Artikel
Der Übersichtlichkeit halber habe ich die Artikelbesprechungen in mehrere Kategorien aufgeteilt:
- DAU-Alarm:
Da haben sich Autoren geäußert, die man keinem EDV-Support-Menschen zumuten möchte.
- Technische Themen schlecht
recherchiert: Ein Journalist muss in aller Regel ein viel breiteres Wisensgebiet
abdecken als ich. Von daher kann er da auch nicht so tief drinstecken. Aber ein paar
Minuten bei Google sollten immer drin sein.
- Technische Themen - der Autor hat's nicht
kapiert: Ich kenne das doch selber: Ich mache mich zu einem neuen Thema schlau und dann
erzählt mir der zuständige Entwickler, ich hätte was in den falschen Hals gekriegt. Kommt vor.
Aber gehört überprüft, ehe es veröffentlicht wird.
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