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Als Dienstleister bin ich viel unterwegs und muß auch mein Büro mitnehmen.
Folglich arbeite ich vorzugsweise an einem Laptop. Kaum ein Laptop enthält aber einen
ISDN-Anschluß, den man deshalb nachrüsten muß. Die einfachste und billigste Lösung
bietet hier USB; die Alternative PC-Card ist massiv teuerer, kommt aber mit weniger
Strippensalat aus.
Nach einer Billiglösung von Vivanco (keinerlei Support) und einem USB-Adapter von Elsa
(instabil) kehrte ich reumütig zu AVM zurück, deren passive ISDN-Adapter ich schon seit
ISA-Zeiten in meinen stationären Rechnern benutze. Meine wichtigsten Argumente für AVM
sind die AVM-Website und Fritz!Web. Deren Produkte laufen ganz einfach und Fritz!Web
ist dem DFÜ-Netzwerk von Windows weit überlegen, z.B. beim Abschalten per
Inaktivitäts-Zeitgeber, der Verkehrsdarstellung oder so netten Eigenschaften wie der
Freigabe des zweiten ISDN-Kanals, wenn ein Anruf signaisiert wird.
AVM verkauft seine ISDN-Adapter mit einem umfangreichen Programmpaket, das ich aber
höchst selten nutze; deshalb keine Bemerkung dazu. Mein einziges ernsthaftes Problem:
Ich schaffe es nicht, per X.75 meine FIDOnet-Mailbox abzufragen. Das funktioniert, wie
zwei meiner "Points" beweisen.
Fazit
Leider gibt es von AVM keinen ISDN-tauglichen Router, sonst hätte ich da schon
zugeschlagen. Das ginge zwar mit der Ken!-Software von AVM. Die bietet mir aber
z.B. einen lokalen Mailserver, den ich nicht benötige, und kostet so viel wie ein
Hardware-Router.
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